Fotokunst NFT für Fotografen
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Fotokunst im NFT Markt – Sind NFTs auch was für Fotografen?

NFT ist die Abkürzung für „non-fungible token“. Übersetzt bedeutet das, dass hier ein Gegenstand, der hier als Gegenwert vorhanden ist, nicht gegen etwas von ähnlichem Wert getauscht werden kann. Dieser Gegenstand ist somit einzigartig. So können hier zum Beispiel bestimmte Fotos von jemand nicht gegen andere Fotos von jemandem anderen eingetauscht werden, weil diese Fotos oder die Fotokunst nicht identisch sind.

Die Handelsplätze für die Foto-NFTs sind die sogenannten Marktplätze für NFTs. Dazu gehören zum Beispiel KnownOrigin oder OpenSea. Dort besteht dann die Möglichkeit, NFTs zu einem festgelegten Preis zu kaufen oder anzubieten.

Eine Verifizierung von einem NFT erfolgt mit Hilfe der Blockchain. Dadurch ist eine transparente Historie des Eigentums (also die Käufe und der Handel, wie Kauf oder Verkauf, damit) vorhanden. Mit Hilfe der Blockchain wird sichergestellt, dass hier immer eine Rückverfolgung vom den derzeitigen Besitzer zu dem ursprünglichen Ersteller eines solchen Gegenstandes oder einer solchen Sache möglich ist. Dabei fordert auch der eine oder andere Marktplatz für NFTs den jeweiligen Ersteller der Fotografien oder der Fotos auf, eine Verknüpfung in den sozialen Medien vorzunehmen, um dadurch eine weitere Ebene der Verifizierung zu erhalten.

Wenn ein digitales Gut (wie zum Beispiel solche Foto-NFTs) tokenisiert wird, wird dieses Gut hochgeladen und dann zum Verkauf angeboten. Diese Marktplätze für NFTs sind innerhalb der Blockchain vorhanden, so dass hier der Kauf von Kryptowährungen (wie zum Beispiel Ethereum oder Bitcoin) notwendig ist, um dann zum Beispiel solche Foto-NFTs zu erwerben.

Hierbei gibt es auch zum Beispiel eine Plattform, die es ermöglicht, solche NFTs auch über ein normales Bankkonto zu verkaufen oder zu kaufen. Dadurch wird es auch für Menschen möglich, welche über keine Kenntnisse bei den Kryptowährungen verfügen, eine solche Art der Fotowährung in Form der Bilder zum Beispiel mit einer Kreditkarte zu erwerben oder zu kaufen.

Wenn der Fotograf eine solche Fotokunst auf einen solchen Marktplatz für NFTs hochgeladen hat, sind für ihn nach diesem Vorgang des Hochladens mehrere Überprüfungsschritte vorhanden. Dazu gehört zum Beispiel auch ob hier ein Original oder mehrere Kopien verkauft werden. Auch gibt es bei den Marktplätzen die Möglichkeit, hier für die Foto-NTFs eine Lizenzgebühr (zum Beispiel 10 Prozent der zukünftigen Erlöse aus dem Verkauf festzulegen.

Foto-NFTs aus der Sicht von einem Anleger

Wenn solche NFTs aus der Sicht eines Anlegers betrachtet werden, so werden physische Kunstwerke Tag für Tag auf der ganzen Welt verkauft und gekauft. Dabei hofft ein Käufer oder Anleger, dass solche Kunstwerke, zu denen auch die Bilder in der Fotokunst gehören, an Wert gewinnen und somit damit Geld verdient werden kann. Das gilt auch für die NFTs. Dadurch wird hier ebenfalls Geld investiert mit dem Ziel, dass diese dann später an Wert gewinnen werden.

solche Foto-NFTs ist jedoch nicht nur eine Investitionsmöglichkeit, sondern hier besteht auch eine Möglichkeit für Menschen, die Fotografen oder andere Künstler finanziell zu unterstützen. Sollten solche Fotografien als NTFs den Besitzer später wechseln, verfügen solche NFTs über eine Funktion, welche die Künstler zum Beispiel aktivieren können und dadurch wird ihnen bei den Verkäufen ein bestimmter Prozentsatz bezahlt. Somit kann der Künstler von einem Weiterverkauf seiner Bilder profitieren.

Wie kann man durch Fotografien und mit der Fotokunst als NFTs Geld verdienen?

Hier hat zum Beispiel ein Fotograf durch den Verkauf von Fotos in Form von einem NFT über 20.000 US-Dollar verdient. Auch hat beispielsweise die Künstlerin Kate Woodmann vor Kurzem ihr digitales Bild „Always Coca Cola“ für mehr als 21.000 US-Dollar verkauft. Diese Beispiele zeigen auf, dass in diesem Gebiet viel Potential für Fotografen vorhanden ist. Das wird dann für solche Personen auch einfacher, wenn bereits eine bestimmte Anhängerschaft vorhanden ist, die dann solche Bilder von dem betreffenden Fotografen unterstützen.

Verlieren die Fotografen der Bilder als NTFs das Urheberrecht?

Der Käufer wird durch den Erwerb der NTFs der Eigentümer an einem solchen Werk. Die Fotografen behalten jedoch weiterhin die Verfielfältigungs- und Urheberrechte. Somit können NTFs von beliebten Fotos zwar verkauft werden und das Bild kann dann trotzdem weiterhin auf der Webseite oder auf der Instagram-Seite des Fotografen angezeigt werden. Ebenso kann der Fotograf Drucke in seinem Online-Shop verkaufen, um hier nur einige Punkte zu nennen.

Hierbei kann jedoch das Eigentum an einem solchen Werk nicht dupliziert werden. Hier ist dann ein digitaler Fingerabdruck, ein Echheitszertifikat oder eine Unterschrift für das Foto vorhanden. Somit ist es mit NFTs möglich, eine begrenzte Anzahl von Duplikaten zu erstellen, ohne selbst als Fotograf das Urheberrecht abzugeben.

Wie können Fotografen ein NFT nutzen?

Diese Art der digitalen NFT Kunst können sich ebenfalls die Fotografen zu Nutze machen und haben dort die Möglichkeit, ihre Fotos zum Verkauf anzubieten. Hierzu gibt es die bereits oben beschriebenen Marktplätze für NFTs. Hier werden, wie zum Beispiel auf den Social Media-Plattformen, nicht nur die Likes gesammelt, sondern auf solchen Marktplätzen sind dann auch Menschen vorhanden, welche sich für eine solche digitale Kunst interessieren und dann für den Erwerb eines solchen Fotos als NFTs einen erheblichen Mehrwert zahlen.

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